Vorkongress 2: Dr. Stephen W. Porges

Ort: Online per Zoom
Zeiraum: 14:00 bis 18:00 Uhr
Sprache: Englisch || Simultanübersetzung auf Deutsch
Preis: 69 € (inkl. MwSt)

Connectedness as a Biological Imperative: Understanding the consequences of trauma through the lens of the Polyvagal

The Polyvagal Theory is a major scientific advancement in neuroscience with clinical applications to a new brain-body medicine providing insights into the treatment of trauma-related mental and physical health challenges.  The theory describes how, via evolution, a connection emerged in the brain between the nerves that control the heart and the face. This face-heart connection provided the structures for the “social engagement system” that link our bodily feelings with facial expression, vocal intonation, and gesture. The Polyvagal Theory provides a more informed understanding of the automatic reactions of our body to safety, danger, and life threat. The theory transforms the human narrative from a documentary (emphasizing events and objects) to a pragmatic quest for safety with an implicit bodily drive to survive (emphasizing feelings). This talk will explore the role of physiological state in facilitating either connectedness and intimacy or defense such as fight/flight, hypervigilance, dissociation, collapse, shutdown, and even syncope.


Verbundenheit als biologischer Imperativ: Verstehen der Folgen von Traumata durch die Linse der Polyvagal-Theorie

Die Polyvagal-Theorie ist ein bedeutender wissenschaftlicher Fortschritt mit klinischen Anwendungen in den Neurowissenschaften für eine neue Gehirn-Körper-Medizin mit klinischen Anwendungen, die Einblicke in die Behandlung von traumabedingten geistigen und körperlichen Gesundheitsstörungen bietet.  Die Theorie beschreibt, wie im Laufe der Evolution eine Verbindung zwischen den Nerven, die das Herz und das Gesicht steuern, im Gehirn entstanden ist. Diese Verbindung zwischen Gesicht und Herz lieferte die Strukturen für das "System des sozialen Engagements", das unsere Körpergefühle mit dem Gesichtsausdruck, der Intonation der Stimme und der Gestik verbindet. Die Polyvagal-Theorie ermöglicht ein besseres Verständnis der automatischen Reaktionen unseres Körpers auf Sicherheit, Gefahr und Lebensbedrohung. Die Theorie verwandelt die menschliche Erzählung von einem Dokumentarfilm (mit Betonung auf Ereignissen und Objekten) in ein pragmatisches Streben nach Sicherheit mit einem impliziten körperlichen Antrieb zum Überleben (mit Betonung auf Gefühlen). In diesem Workshop wird die Rolle des physiologischen Zustands erforscht, der entweder Verbundenheit und Intimität oder Verteidigung wie Kampf/Flucht, Hypervigilanz, Dissoziation, Kollaps, Abschaltung und sogar Synkope ermöglicht.

Veranstaltungsort:

Congress Centrum Würzburg
Pleichertorstraße 5
97070 Würzburg

Veranstalter:

Trenkle Organisation GmbH
Bahnhofstr.4
D-78628 Rottweil

Schnellkontakt:

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Fax: 0741/2068899-9
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