Skip to main content

Allgemeine Information

Die Tagung „Reden reicht nicht!?“ wurde 2014 gemeinsam von Michael Bohne, Gunther Schmidt, Bernhard Trenkle und Matthias Ohler ins Leben gerufen und findet 2025 zum fünften Mal statt. Ein Fokus der ersten Tagungen lag darauf, Hypnothesen zu Wirkmechanismen von bifokal-multisensorischen Techniken (PEP, EMDR, EMI, Brainspotting, IADC, etc.) darzustellen und zu reflektieren. Der Tagungstitel „Reden reicht nicht!?“ ergab sich im Verlauf der Programmplanung zum ersten Kongress und hat sich etabliert. Nach der großen Resonanz und den vielen positiven Feedbacks auf die ersten vier Tagungen haben sich die Initiatoren entschieden, die Reihe fortzusetzen und eine fünfte Tagung anzubieten.

Bifokal-Multisensorische Interventions-Techniken

Unter dem von Maarten Aalberse eingeführten Be­griff „bifokal-multisensorische Interventionstech-niken (BMSI)“ werden all jene Techniken und Methoden verstanden, die während einer Reiz-exposition eine geteilte Aufmerksamkeit herstellen und dabei gleichzeitig (multi)sensorische Stimu-lationen durchführen. Der Begriff „bifokal-multi­sensorische Interventionsstrategien“ erscheint als einer der Hauptnenner für viele der genannten innovativen Techniken. Letztendlich geht es um sog. „Bottom-Up Techniken“, die, über den Körper kommend, auf anderen Ebenen Veränderung initiieren. Wie können wir ihre Möglichkeiten genauer verstehen und nutzen? Wo liegen ihre Grenzen? Und was braucht es noch?

Referentinnen und Referenten

Wir planen mit mindestens 80 Referentinnen und Referenten. Das Ziel ist es, aus vielen verschiedenen Bereichen Vertreterinnen und Vertreter zu finden, um das große Spektrum des Tagungsthemas abdecken zu können. Der Großteil der Referentinnen und Referenten wird aus der praktischen Arbeit kommen. Zu den geplanten Hauptvoorträgen werden zusätzlich Wissenschaftler-innen und Wissenschaftler eingeladen, damit der Austausch sowohl ein hohes praktisches als auch ein hohes wissenschaftliches Niveau bekommen.

Struktur der Tagung

Wie es sich auf früheren Kongressen bewährt hat, wird der Schwerpunkt auf dreistündigen Workshops liegen, diese werden ergänzt durch Symposiem und Hauptvorträge zu zentralen Themen. Damit alle TeilnehmerInnen abhängig von ihren Schwerpunkten sich ein Programm zusammenstellen können, wird es zu sechs Zeitpunkten über zehn parallele Veranstaltungen geben. Hier werden wir darauf achten, dass es zu jedem Zeitpunkt eine große Vielfalt an Themen und sowohl Einführungsworkshops (z. B. in EMI, PEP, …) als auch Workshops für Fortgeschrittene. Es wird weitere themenspezifische Workshops geben, die sich auf bestimmte Probleme oder Störungsbilder beziehen, sowie Workshops mit speziellen verwandten Techniken.

Heisenberg sagte mal: „Die Philosophie ist der Alterschwachsinn der Physiker.“ In diesem Sinne werden wir entsprechend unserem Motto „Reden reicht nicht“ nicht nur theoretisch philosophieren, sondern wir werden die anwesenden ExpertInnen auch bitten, ihr großes therapeutisches Können in Workshops weiterzugeben und ihre Arbeit und Arbeitsweisen live zu demonstrieren.

Im Downloadbereich liegt das Programm der ersten vier Tagungen, die fünfte Tagung wird von der Struktur her sehr ähnlich sein.

Vorläufige Tagungszeiten

Donnerstag: ca. 9.15-18.30 Uhr
Freitag: ca. 8.30-18.00 Uhr
Samstag: ca. 8.30-18.00 Uhr
Sonntag: ca. 9.00-13.15 Uhr

Hinweis: Die endgültigen Tagungszeiten werden voraussichtlich Anfang 2025 auf der Homepage veröffentlicht.

Zielgruppen

Diese Fachtagung richtet sich an Personen, die in me­dizinischen, psychotherapeutischen, pädagogischen, beratenden oder sozialen Berufen tätig sind, die Interesse haben an der Diskussion rund um das Thema „Reden reicht nicht!?“ und/oder nach neuen und hilfreichen Techniken suchen, die über „das Reden“ hinausgehen.